Stolberg
Aus einem gefluteten Tal wurde eine Talsperre – heute versorgt sie Menschen, schützt Täler und prägt die Landschaft.
Die Wehebachtalsperre wurde zwischen 1977 und 1981 gebaut und nahm 1983 ihren Betrieb auf. Seitdem sichert sie nicht nur die Trinkwasserversorgung der Region, sondern dient zugleich dem Hochwasserschutz. Ihre massiven Betonmauern halten das Wasser dreier Zuflüsse zurück und formen so einen weit verzweigten See mit einem Stauvolumen von rund 25 Millionen Kubikmetern.
Wer oben auf der Staumauer steht, blickt weit über Wasser und Wald. Hier zeigt sich, wie eng Versorgung und Schutz, Eingriff und Erhalt miteinander verbunden sind.
Sinkt der Wasserpegel, wird ein Stück Vergangenheit sichtbar: Ein Abschnitt der alten Landstraße 11 taucht wieder auf – eine stille Erinnerung an das Tal, das hier einst lag, bevor es geflutet wurde.
Diese Route wurde im Rahmen des LEADER-geförderten Projekts ‚Qualitätsoffensive Wandern in Roetgen und Stolberg‘ mit Unterstützung der Europäischen Union (ELER) und des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt.
Rundweg Wehebachtalsperre
52224 Stolberg
Rund um Hürtgenwald-Gey herrscht ein massiver Waldbrand mit starker Rauchentwicklung. Der Aufenthalt im gesamten betroffenen Gebiet ist lebensgefährlich und daher strikt zu vermeiden. Bitte bleibt dem Gebiet fern und blockiert keine Zufahrten für Rettungsfahrzeuge. Bitte informiert euch über die aktuelle Lage in den Warn-Apps NINA und KATWARN und befolgt alle offiziellen Hinweise.