Stolberg
Zwischen Bäumen liegt Geschichte im Boden: Hier verbirgt sich ein uralter Ringwall, errichtet von Menschen, die vor über 2.500 Jahren lebten.
Oberhalb des Stausees, verborgen im Wald, liegen die Reste dieser eisenzeitlichen Befestigung. Sie entstand vermutlich um 500 v. Chr. – in einer Zeit, in der Gemeinschaften begannen, sich mit Wällen und Gräben zu schützen, um Angriffe abzuwehren und Vorräte zu sichern. Der Standort war strategisch gewählt: hoch über den Tälern, mit weitem Blick ins Land. So konnten Wege kontrolliert und feindliche Annäherungen früh erkannt werden.
Heute hat die Talsperre das Landschaftsbild verändert, doch das Gelände erzählt noch immer von menschlicher Anpassung. Die Wälle sind überwachsen, doch sie bewahren Geschichte im Boden – Spuren der frühen Besiedlung des Stolberger Raums.
Diese Route wurde im Rahmen des LEADER-geförderten Projekts ‚Qualitätsoffensive Wandern in Roetgen und Stolberg‘ mit Unterstützung der Europäischen Union (ELER) und des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt.
Rundweg Wehebachtalsperre
52224 Stolberg
Der Brand bei Hürtgenwald-Gey ist vollständig gelöscht. Das Feuer im Hohen Venn ist weitestgehend unter Kontrolle. Alle Zufahrtsstraßen sind frei sowie die Rad- und Wanderwege in der Rureifel außerhalb der gesperrten Brandflächen. Vorübergehend kann je nach Windrichtung noch punktuell Brandgeruch auftreten. Laut Messungen des LANUK sind die Brandschadstoffe in der Luft unbedenklich - Stündliche Messungen. Aktuelle Informationen gibt es in den Warn-Apps NINA und KATWARN sowie auf der Website der Stadt Monschau.