Die Wollwäscherei am Weserbach – Wasser, Arbeit, Wandel

Roetgen

Heute geöffnet
Am idyllischen Weserbach rauschte nicht nur das Wasser, sondern hier begann auch die Arbeit am Rohstoff selbst.

Schon um 1815 wurde im grünen Tal südlich des Dorfes eine Wollwäscherei betrieben, da dort das Wasser als besonders rein galt. Die Schafe wurden im Bach gewaschen, die geschorene Wolle dann in Bottichen mit heißem Wasser und Seife gereinigt.

Der Duft von feuchter Wolle und Dampf lag über dem Tal, später kam das Stampfen der Dampfmaschine hinzu. Generationen lebten von dieser Arbeit, bis mit der Industrialisierung größere Betriebe entstanden und kleinere Standorte ihre Bedeutung verloren. Die Gebäude verschwanden, das Gelände fiel zurück an die Natur.

Wer heute dem Bachlauf folgt, sieht kaum noch Spuren. Nur an einzelnen Uferstellen lässt sich erahnen, dass hier einst eine Wollwäscherei stand, die Roetgens Entwicklung maßgeblich prägte.

Impressionen

Kontakt