Stolberg
Am Waldrand zeigt sich der Wald von seiner offenen Seite – und von seiner verletzlichsten. Hier treffen Sonne, Wind und Feuchtigkeit direkt aufeinander. Im Sommer wird es schnell heiß und trocken, viele Bäume geraten unter Stress: Rinde überhitzt, Blätter vertrocknen.
Besonders Flachwurzler wie Fichten haben es schwer, weil ihre Wurzeln nicht tief genug reichen. Gleichzeitig ist der Waldrand ein Ort voller Leben: Neuntöter, Goldammer, seltene Pflanzen und Insekten finden hier ihren Platz.
Damit das so bleibt, braucht es Pflege und Vielfalt: Mischungen mit tiefwurzelnden Eichen und Buchen, eine Strauchschicht und Pufferstreifen machen diese Zone widerstandsfähiger gegen den Klimawandel.
Tipp für unterwegs: Achte beim Gehen auf kleine Veränderungen – unterschiedliche Baumrinden, Moose an den Stämmen oder das Rascheln im Unterholz. Vieles, was unscheinbar wirkt, erzählt schon vom Wandel des Waldes.
Diese Route wurde im Rahmen des LEADER-geförderten Projekts ‚Qualitätsoffensive Wandern in Roetgen und Stolberg‘ mit Unterstützung der Europäischen Union (ELER) und des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt.
Rundweg Venwegen
52224 Stolberg
Der Brand bei Hürtgenwald-Gey ist vollständig gelöscht, das Feuer im Hohen Venn ist unter Kontrolle. Alle Zufahrtsstraßen sowie die Rad- und Wanderwege in der Rureifel außerhalb der beiden gesperrten Brandflächen sind frei. Es gibt keine Einschränkungen mehr auf der Vennbahn. Die Warnungen zur Luftqualität sind aufgehoben auch die Messungen des LANUK zeigen keine bedenkliche Schadstoffbelastung der Luft. Alle Betriebe sind regulär geöffnet und freuen sich auf Gäste.