Ein Höhepunkt der Radroute: Das Reichensteiner Viadukt der Vennbahn, © vennbahn.eu
  • Strecke: 128,2 km
  • Dauer: 12:00 h
  • Schwierigkeit: leicht

Vennbahn

Aachen

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Hinweis: Aktuelle Infos zur Covid-19 Situation auf der Internetseite der Vennbahn

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Die Vennbahn zwischen Aachen und Troisvierges im Norden Luxemburgs, mit dem einmaligen Hochmoor Hohes Venn dazwischen, zählt mit ihren 125 Kilometern zu den längsten Bahntrassenradwegen Europas.
Sie steht geradezu symbolhaft für ein bewegtes Stück Europa: Ursprünglich eine Verbindung zwischen Kohlerevieren im Norden und Stahlhütten im Süden, dann Schlagader in der Konfliktzone zweier Weltkriege, danach in Vergessenheit geraten, um heute die grenzüberschreitende Region mit Leben zu füllen. Grenzüberschreitend im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Radweg wechselt mehr als ein Dutzend Mal zwischen Deutschland, Belgien und Luxemburg. Mal hat man dabei Französisch, mal wallonische und eifeler Dialekte und schließlich die moselfränkische Sprachvarietät „Lëtzebuergesch“ im Ohr!

Von den Blütezeiten der Bahntrasse als Schlagader zwischen den Kohleabbaugebieten um Aachen und den Verhüttungs- und Industriegebieten in Lothringen und Luxemburg zeugen vereinzelt aufgelassene Bahnhöfe, abgestellte Waggons oder erstarrte Signalanlagen.
Wechselhaft wie die Geschichte ist auch die Natur dieser Grenzregion: Vom urban-grünen Aachener Land über das Monschauer Heckenland und die Hügellandschaft der Eifel und Ostbelgiens, durch die unverfälschte Moorlandschaft des Hohen Venns hinein ins idyllische Ourtal bis zu den Gärten rund um Troisvierges.

Radwandern Eifel-Ardennen mit Grenzlandflair!

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Markierung der Tour:

  • Radwege Eifel: Wegmarkierung Vennbahn
gpx: vennbahn

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Highlights auf der Strecke

Naturpark Hohes Venn

Steg, © Monschau Touristik - Heike Becker

Besucher erleben im Deutsch-Belgischen Naturparks Hohes Venn - Eifel verschiedenste Landschaften, wie etwa Hochmoore, Kalkmulden und andere Naturschönheiten. Die vielfältige Floria beeindruckt ebenso wie geologische Besonderheiten. Kennzeichnende landschaftliche Merkmale für die Region sind Waldgebiete, malerische Seen und Flüsse sowie weitgezogene Berghöhen. Bedingt durch verschiedene Landschaftselemente lässt sich der Naturpark insgesamt in 6 Landschaftszonen glieder • Vennvorland • Hohes Venn • Hocheifel • Kalkeifel • Ourtal • Rureifel Die StädteRegion Aachen berührt in diesem Zusammenhang drei der oben genannten Naturräume.: Vennvorland, Hohes Venn und Rureifel. Das von Milchviehwirtschaft und Wäldern geprägte Vennvorland (Roetgen) erstreckt sich im Norden des Naturparks. Sanft gewellte Hügel und weite Grünflächen mit Milchvieh verleihen dem Vennvorland einen idyllischen Charakter und sind ideal für Wanderer und Radfahrer. Das benachbarte Hohe Venn (Roetgen, Simmerath, Monschau) ist ein für Europa einzigartiges Hochmoorgebiet. Unabahängig von der Jahreszeit fasziniert das Hochmoor durch seine vielfältigen Pflanzenarten. Farbenprächtig zeigt es sich im Frühling und Sommer, während im Winter die knorrigen Birken mit ihren bizarr anmutenden Silhouetten eine schaurig schöne Atmosphäre erzeugen. Es gibt zahlreiche ausgewiesene Wanderrouten - teils auf festen Naturpfaden, aber auch einige Holzstegen führen durch diese einmalige Naturlandschaft. Einige Regeln sind zu beachten, so darf man ausgewiesene Zonen zum Schutz seltener Tiere nicht ohne Naturführer betreten. Es gibt insgesamt vier Zonen für die Zugangsberechtigung: Die Zone A umfasst das Gebiet, das für den Wanderer frei zugänglich ist. Unter der Bezeichnung Zone B versteht man das Gebiet, das für den Besucher auf markierten Wegen frei begangen werden kann. Die Zone C hingegen darf nur in Begleitung eines anerkannten Naturführers begangen werden, während die Zone D für jegliche Besucher gänzlich gesperrt ist. Hunde müssen in allen Zonen angeleint werden. Rote Fahnen verweisen auf potentielle Gefahrenquellen oder temporäre Sperrungen. Im Osten des Hohen Venns schließt sich die Rureifel (Simmerath, Monschau) mit großen Wäldern und dem tief eingeschnittenen Rurtal an. Wenn Sie die Rureifel erkunden, werden Ihnen sicher drei Landschaftselemente auffallen, die prägend sind: das von der Rur tief eingeschnittene Tal, die zahlreichen Talsperren mit ihren enromen Trink- und Brauchwasservorräten und die ausgedehnten Wälder. Mit den geschützten Bachtälern der Rur, die bei Mützenich mit dem Temperament eines Gebirgsbachs zu Tal rauscht,. Eine lokale Besonderheit für den Besucher bieten schließlich die Meterhohen Hecken in den nahe am Venn gelegenen Ortschaften Höfen, Mützenich, Kalterherberg, Eicherscheid die das Ortsbild prägen. Die Hecken dienen in als Schutz gegen die eisigen Winde und bilden wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere

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Domschatzkammer

Domschatzkammer, © Domkapitel

Die Aachener Domschatzkammer birgt einen der bedeutendsten Kirchenschätze Europas, eine einzigartige Sammlung von Kostbarkeiten aus der Geschichte des Aachener Domes. Dazu zählen sakrale Kulturschätze aus spätantiker, karolingischer, ottonischer, staufischer und gotischer Zeit. 1995 wurde die Schatzkammer nach den neuesten konservatorischen und museumsdidaktischen Erkenntnissen völlig neu eingerichtet. Sie zeigt auf über 600 qm mehr als 100 Kunstwerke, die nach fünf Themenbereichen gruppiert sind:
Die erste Abteilung dokumentiert den Dom als Kirche Karls d. Gr., hier steht die silberne, teilweise vergoldete Karlsbüste (nach 1349) im Zentrum. Es folgen Objekte aus dem Zusammenhang der Liturgie, darunter das Lotharkreuz (um 1000) und der sog. Aachener Altar (um 1520). Des weiteren finden sich Kunstwerke, die anlässlich der Königskrönungen zwischen 936 und 1531 nach Aachen kamen, z. B. das Weihwassergefäß aus Elfenbein (um 1000). Die Reliquien und die Wallfahrt nach Aachen sowie der Dom als Marienkirche sind Themen, zu denen Reliquiare, die ungarischen Stiftungen, zahlreiche kostbare Bilder und Skulpturen der Gottesmutter ausgestellt sind. Im Untergeschoss ist rund um den Krönungsmantel, die sog. Cappa Leonis (vor 1520), in ständigem Wechsel der reiche Textilschatz des Domes zu sehen.
Die Domschatzkammer ist eine Station der Route Charlemagne.

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Kreuz im Venn

Kreuz im Venn

Als einziger Konglomeratfelsen im Monschauer Land liegt am Rande des Hohen Venn der gewaltige, 80 Meter lange Felsen der Richelsley. Ihn krönt das 1890 zu Ehren des Priors Stephan Horrichem, des Apostels vom Hohen Venn, errichtete Kreuz. Der Prior des Prämonstratenserklosters Reichenstein war unermüdlich in seiner Hilfsbereitschaft für die bedrängten Menschen am Venn während des 30 jährigen Krieges. Die Eifeldichterin Clara Viebig hat mit ihrem naturalistischen Roman "das Kreuz im Venn" berühmt gemacht. Das 6 m hohe Eisenkreuz steht auf einem 12 Meter hohen Konglomeratfelsen. Der Sage nach wollte der Teufel mit dem gewaltigen Gesteinsblock die kaiserliche Pfalz in Aachen zerstören. Aus Müdigkeit hat er ihn jedoch vorher fallen gelassen. In Wirklichkeit ist der Stein wohl durch vulkanisches Wirken dorthin gekommen.

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Landgasthof Gut Marienbildchen

Personen

Wir, die Familie Ziemons, bieten in unserem Restaurant eine frisch
zubereitete feine regionale Küche mit Produkten aus eigener Landwirtschaft
und Jagd. Dazu gibt es einen passenden Tropfen aus unserer großen Weinauswahl.

Wir kochen für Sie:

Spargelgerichte (April - Juni)

Pilzgerichte:
Morcheln (März - Mai)
Pfifferlinge (Juli - Oktober)
Steinpilze (September - Oktober)

Wildgerichte (Oktober - Februar)

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Infos zu dieser Route

Start: Aachen Hauptbahnhof

Ziel: Bahnhof Troisvierges

Streckenlänge: 128,2 km

Dauer: 12:00 h

Schwierigkeitsgrad: leicht

Tourenart: Radfahren

Aufstieg: 968 m

Abstieg: 700 m

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm
Telefon: +49 6551 96560

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