Die Partner des Eifelsteig

Auf seinen 313 Kilometern streift der Eifelsteig zwischen Aachen im Norden und Trier im Süden zahlreiche Sehenswürdigkeiten und attraktive Naturräume. Damit Sie auch die Highlights rechts und links der Strecke entdecken, gibt es entlang des Wanderweges zahlreiche Partnerwege, die auch als Zubringer zum Eifelsteig dienen.

Die Partnerwege zeichnen sich durch die gleich hohe Qualität wie der Eifelsteig aus. Markierung und Beschilderung machen ein Verlaufen unmöglich. Aufgrund ihrer Länge ermöglichen die Partnerwege Tageswanderungen und in Verbindung mit dem Eifelsteig Mehrtageswanderungen. Das Angebot an Partnerwegen wird kontinuierlich ausgebaut.

 

BUNTSANDSTEINROUTE

Markierung der Buntsandsteinroute
Blick von der Christinenley auf die Burg Nideggen
Helfende Wegweiser

Die Buntsandsteinroute beginnt am Bahnhof Kreuzau, verlässt die Ortslage und verläuft durch die Ruraue bis nach Üdingen. Dort steigt der Weg allmählich an, so dass auf der Mausauel das beeindruckende Panorama des Stausees Obermaubach genossen werden kann. Über den Eugenienstein und oberhalb der Rather Felsen erreicht die Route auf verschlungenen, naturnahen Pfaden durch das Hindenburgtor und die Felsengruppe der Christinenley schließlich Nideggen und wird Ihrem Namen auch in der Folge mehr als gerecht.

Vom Marktplatz in Nideggen verläuft der Partnerweg des Eifelsteiges zunächst unterhalb der Burg, dann entlang der Effelsfelsen und durch den Kühlenbusch nach Abenden. Zwischen Abenden und Hausen wird erstmals der Rand des Nationalparks Eifel berührt und auf den letzten 5 Kilometern bis nach Heimbach stellt sich den Wanderern nur noch der Hausener Busch in den Weg. Dieser ist jedoch schnell erklommen und die kleinste Stadt in NRW lockt mit gastronomischen Angeboten. 

Von Heimbach führt die nun stetig ansteigende Buntsandstein-Route durch den Nationalpark bis zum "Schwarzen Kreuz" auf dem Kermeter, um von dort zur Urftstaumauer abzusteigen und schließlich nach etwas mehr als 40 km auf denEifelsteig zu treffen.

Die Buntsandsteinroute wird zwischen Kreuzau und Heimbach von der Rurtalbahn "begleitet". Für Wanderer bietet sich also die perfekte Gelegenheit zum Bahnwandern: Sie können Ihre individuelle Wanderung an einem der 11 Haltepunkte beginnen und enden lassen oder mit einer kurzen Bahnfahrt unterbrechen, um zu Ihrer nächsten Etappe auf der Buntsandstein-Route zu gelangen.


Sie lässt sich bequem in 3 Tagesetappen erwandern: 
Von Kreuzau bis nach Nideggen (13,3 km), von Nideggen nach Heimbach (15,6 km) und schließlich von Heimbach bis zur Urftstaumauer (9,3 km). Von dort bietet es sich in den Sommermonaten an, mit der Rurseeschifffahrt über Rurberg zunächst nach Schwammenauel und von dort mit der Rurseebahn oder auf einer knapp einstündigen Wanderung entlang des Staubeckens nach Heimbach zurückzukehren.

Weitere Informationen finden Sie hier in unserem Rureifel Navigator

 

Wegweisung der Bachtäler-Höhenroute
Blick von der Schönen Aussicht auf den Rursee
Sprühmarkierung

BACHTÄLER-HÖHENROUTE

Die Bachtäler-Höhenroute beginnt in Zweifall, von wo aus ein Verbindungsweg die Möglichkeit anbietet, über die Stolberger Kupferroute sowohl die Kupferstadt selber (13,5 km), als auch den Eifelsteig zwischen Friesenrath und Rott zu erreichen (6,4) km.

Folgt man der Route stattdessen in Richtung Rureifel, wandert man zunächst entlang des Hassel- und des Gieschetbachs und steigt von dort stetig durch Fichtenforste des Hürtgenwaldes bergan. Wenige hundert Meter hinter dem Pilgerdenkmal bietet sich erstmals die Möglichkeit, einen freien Blick in das Aachener Land zu werfen. Sie passieren die Ringsiedlung Raffelsbrand sowie das renaturierte Hochmoor Todtenbruch und erreichen nach einem kurzen steilen Abstieg hinab in Kalltal schließlich Simonskall.

Von Simonskall verläuft die Bachtäler-Höhenroute durch das Kalltal vorbei an einem beeindruckenden geologischen Felssattel und folgt dann dem wunderschönen Huschelbachtal hinauf in Richtung Schmidt. Auch dort bieten sich an mehreren Stellen beeindruckende Panoramablicke in die Kölner Bucht sowie auf den Nationalpark Eifel mit dem Höhenzug des Kermeter und dem Rursee, zu dem jetzt durch ein weiteres Bachtal in Richtung Eschauel hinabgestiegen wird. Kaum auf Seeniveau angekommen, führt die Bachtäler-Höhenroute wieder bergan zum Eifel-Blick "Schöne Aussicht" auf der Simonsley, wo die Wanderer ein atemberaubendes Panorama in südlicher Richtung mit Blick auf den Rursee und den Kermeter erwartet. Vorbei an einem weiteren Aussichtspunkt geht es wieder hinab zum Rursee, entlang dessen Ufer man schließlich Schwammenauel erreicht.

Über die Staumauer gelangt man in den Nationalpark Eifel und wandert zunächst wiederum entlang des Seeufers, bevor durch das Hohenbachtal der Kermeter erklommen wird. Auf der "Hirschley" bietet das Pendant des Rursee-Südufers zur "Schönen Aussicht" wiederum einen eindrucksvollen Ausblick. Nun ist der Kermeter so gut wie "bezwungen" und ab dem "Schwarzen Kreuz" steigt die Bachtäler-Höhenoute hinab zur Urftstaumauer und erreicht schließlich nach rund 38 km den Eifelsteig.

Die Bachtäler-Höhenroute lässt sich bequem in 3 Tagesetappen erwandern: Von Zweifall nach Simonskall (15,5 km), von Simonskall über Schwammenauel nach Heimbach (17,6 km) und von Heimbach über Schwammenauel bis zur Urftstaumauer (11,6 km). Von dort bietet es sich in den Sommermonaten an, mit der Rurseeschifffahrt über Rurberg zunächst nach Schwammenauel und von dort mit der Rurseebahn oder auf einer knapp einstündigen Wanderung entlang des Staubeckens nach Heimbach zurückzukehren.

Weitere Informationen zur Bachtäler-Höhenroute finden Sie hier im Rureifel Navigator