Auf dem Kall Trail

Hürtgenwald 1938 - 1947 - Historisch-Literarischer Wanderweg
ab 87,00 €

Rureifel-Tourismus e.V. | Heimbach

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Der Wanderweg verbindet sieben Themenschleifen. Hier wird historisch und politischen Interessierten ein Einblick in die Kämpfe im Hürtgenwald im Herbst und Winter 1944/45, deren Hintergründe und die anschließende Darstellung in der internationalen Literatur gegeben.
Zu jedem dieser Wege gibt es einen ausführlichen Flyer und eine Internetseite zur thematischen Vor- und Nachbereitung.
Der Westwall-Weg (Nr. 86) zeichnet die Entstehung der Höckerlinien und Bunker in den Jahren vor dem Krieg nach. Zum Teil zwangsverpfl ichtete Arbeiter schufen eine Verteidigungslinie über 600 km Länge, die nicht fertig wurde, die am Ende des Krieges schon veraltet war, die aber in der Nazi-Propaganda eine wichtige Rolle spielte.
Der Ochsenkopf-Weg beschreibt das Heranrücken der Alliierten in den nördlichen Teil der Eifel. Schon Ende September war der höchste Punkt der Region (Jägerhaus) eingenommen. Von da an nahm der viele Monate dauernde Stellungskrieg im Hürtgenwald seinen Anfang.
Der Kall Trail (Nr.66)beschreibt den Versuch von Vossenack aus die andere Seite des Kall Tales und damit die Ortschaft Schmidt zu erreichen. Dies wird häufig als „Allerseelenschlacht“ bezeichnet.
Der Paul-Boesch-Weg (Nr.76) führt den Besucher in das Tal der Weißen Wehe. Boesch kämpfte rund um das „Killingfi eld Wilde Sau“ und hat mit „Road to Huertgen – Forest in Hell“ eine tief beeindruckende literarische Beschreibung hinterlassen.
Im Hemingway Trail (Nr.44) geht es um den höchst verlustreichen Versuch, den kleinen Ort Großhau einzunehmen. Hier tauchte Ernest Hemingway als Kriegsberichterstatter. Das dort erlebte hat nur an einer Stelle Eingang in sein literarisches Werk gefunden. Zur gleichen Zeit lag, nur einige Hundert Meter entfernt J.D.Salinger in Schützenlöchern und schrieb die ersten Kapitel seines Romans „Der Fänger im Roggen“. Eine Kuriosität am Rande ist, dass Heinrich Böll dieses Buch als erster ins Deutsche übersetzte.
Der Heinrich-Böll-Weg (Nr.35) beschreibt zunächst eine kurze Wanderung, die der in der Nähe lebende Böll häufi g ging. Inhaltlich geht es um die Bombardierung der Städte Düren und Jülich am 16.11.1944 und die Einnahme des Burgberges Anfang Dezember 1944.
Der Archäologischer Weg (Nr.94) schließt die Thematik ab. Anhand einer Reihe von sog. „Bodendenkmalen“ wird gezeigt, wie die Spuren des Krieges im Hürtgenwald gefunden, erforscht und geschützt werden.
Die Eifel mit seinem Nationalpark ist und bleibt eine Region, in der das Naturerlebnis im Vordergrund steht. Warum hier aber die Drachenzähne des Westwalls zu sehen sind, warum mitten im wunderschönen Kalltal eine Panzerkette liegt und warum die Kirche in Schmidt St. Mokka heißt, wird spannend und lehrreich erzählt. Zudem hält Ihr Gastgeber einen großformatigen Katalog mit 16 Motiven der Zerstörung der Region zur kostenlosen Ausleihe bereit. Er soll Sie zu einer Tour zu den Stätten der Zerstörung animieren. Die Wegebeschreibung führt Sie an die Punkte, an denen der Fotograf 70 Jahre zuvor stand. So nehmen Sie bewusst die enorme Wideraufbauleistung der Region wahr.

Auf einen Blick

Leistungen:

  • 2 ÜBERNACHTUNGEN/ FRÜHSTÜCK IM EZ/ DZ
  • 1 FLYERMAPPE HIST. - LITER. WANDERWEGE
     

OPTIONAL:

  • FÜHRUNG DURCH EINEN HISTORY-GUIDE (30,-€/ STUNDE)
  • ZUSÄTZLICHE ÜBERNACHTUNGEN

Kontakt des Anbieters:

  • Rureifel-Tourismus e.V.
    An der Laag 4
    52396 Heimbach
    Telefon: 0049 2446 805790
    Fax: 0049 2446 8057930

Ort

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52396 Heimbach

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