Belgisch-Luxemburgischer Grenztunnel

Grenzgänge West auf der Vennbahn
ab 190,00 €

Rureifel-Tourismus e.V. | Heimbach

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Lesestoff für diese Reise ist das Buch „Die Vennbahn“ von Hans Jürgen Serwe und Gotthard Kirch, erschienen im Grenzecho-Verlag Eupen. In den Kapiteln zur Geschichte der Bahn, zur Ihrer Bedeutung in beiden Weltkriegen und der kuriosen Grenzgeschichten und Sprachbarrieren wird besonders die Schlacht um den Hürtgenwald und die Ardennenoffensive thematisiert. Los geht es in Aachen am Hauptbahnhof. Eigentlich beginnt die Vennbahn erst im Stadtteil Rothe Erde. Ab hier ist die nach Luxemburg führende Bahn an die Strecke nach Köln angebunden. Es geht ins Münsterländchen über zwei alte Viadukte nach Kornelimünster. In Schmidtheim querte die Vennbahn ab 1936 die Höckerlinie des Westwalls, der heute noch an vielen Stellen sichtbar ist. Kurz danach gerät man zum ersten Mal nach Belgien. Der Raerener Bahnhof und das noch funktionsfähige Stellwerk wird passiert, ehe es unter der „Himmelsleiter“ her nach Roetgen wieder zurück nach Deutschland geht. Ab hier bis nach Kalterherberg fährt man auf der Bahntrasse auf belgischem Hoheitsgebiet, während alles links und rechts davon Deutschland ist. In Lammersdorf nähert man sich dem Hürtgenwald, in dem die erste und ganz entscheidende Schlacht auf deutschem Boden am Ende des Weltkrieges stattfand. Heinrich Böll hat dieser Region mit dem Essay „You enter Germany“ ein literarisches Denkmal gesetzt. Erstes Etappenziel ist Monschau, die alte Tuchmacherstadt. Auch hier hat der Krieg seine Spuren hinterlassen, die Altstadt hat die Alliierten Bombardierungen aber fast unbeschadet überstanden. Am nächsten Morgen erfolgt in Kalterherberg der endgültige Grenzübertritt nach Belgien. Entlang der Rur geht es bis nach Sourbrodt bis zur Quelle. Der noch immer betriebene Truppenübungsplatz Elsenborn ist auch heute noch Symbol der Aufmarschgebiete für die Preußen im Vorfeld des Ersten Weltkrieges. In Weywertz, Weismes und Born gelangen wir an die sog. Querbahnen zur Vennbahn. Auch diese mit großer Bedeutung für den Krieg ab 1914 und Ziel von Bombardierungen ab 1944. Besonders in St. Vith mit dem wichtigsten Bahnhof der Region, der im Winter 1944/45 sehr hart umkämpft war und schlussendlich von amerikanischen Bomben komplett zerstört wurde. Ein historischer Turm bleib stehen, alles andere wurde nach dem Krieg im sog. Millionenberg zusammengeschoben und eingeebnet. Hier, bei unserem zweiten Etappenziel erinnert ein historischer Stadtrundgang an die Ereignisse der Ardennenoffensive. Am folgenden Tag steht die Etappe bis ins Grossherzogtum Luxemburg über Burg Reuland auf dem Programm. In Hemmeres passieren wir ein Viadukt, was literarischen Weltruhm erlangte. Hier lässt Alfred Andersch einen Roman „Winterspelt“ spielen. Entlang der Braunlauf und der Our geht es nach Burg Reuland, der südlichsten Gemeinde der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien. Und von dort aus muss nur noch der höchste Berg von Luxemburg erklommen werden und in den Ort mit den Namen (Ulflingen, Troisvierges). Hier endet die Vennbahn. Es wird empfohlen, von dort aus mit dem Zug zurück nach Aachen zu fahren oder die Zugverbindung nach Süden bis Luxemburg Stadt zu nutzen. In Mersch oder Ettelbrück kann man aussteigen und die letzten Kilometer bis in eine der buntesten, lebendigsten aber auch teuren Städte Europas zu gelangen. Auch in Ettelbrück wird man an allen Ecken an die Ardennenoffensive erinnert. General Patton ist allgegenwärtig. Das setzt sich in Luxemburg Stadt fort und zeigt, wie dankbar man den Befreiern vor 70 Jahren war. Die Verbindung des alten Europa von Karl dem Großen zu einem Sinnbild des neuen Europa ist die letzte Etappe der Reise, die in das Moselörtchen mit dem weltberühmten Namen Schengen führt. Nach einem Besuch im Europäischen Museum übertritt man die Mosel, nimmt den Zug nach Trier und tritt die Heimreise an.

Auf einen Blick

Leistungen:

  • 3 ÜBERNACHTUNGEN IM EZ/ DZ MIT FRÜHSTÜCK
  • BUCH ZUR VENNBAHN
  • FLYERMAPPE ZU DEN HISTORISCH-LITERARISCHEN WANDERWEGEN UND EINE WEITERE TEXTSAMMLUNG.
  • DAZU HINWEISE FÜR DIE RÜCKFAHRT MIT DEM ZUG

Kontakt des Anbieters:

  • Rureifel-Tourismus e.V.
    An der Laag 4
    52396 Heimbach
    Telefon: 0049 2446 805790
    Fax: 0049 2446 8057930

Ort

Bahnhofsplatz
52064 Aachen

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