Denkmal

Grenzflüsse 1944 - 1945
ab 270,00 €

Rureifel-Tourismus e.V. | Heimbach

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Wir starten da, wo Kaiser Karl der Große vor mehr als 1200 Jahren aufbrach, um an seine Pfalz in Nimwegen zu gelangen. Entlang der Wurm geht es über die alte Bahnstrecke nach Würselen. Vorbei am Flugplatz Merzbrück geht es an den Blausteinsee, der zur Pause (und im Sommer zum Schwimmen) einlädt. Hinter Dürwiss gelangen wir an die „neue“ Inde. Der kleine Fluss wurde im Rahmen des Braunkohletagebaus auf der Strecke von 12 km umgelegt und wird immer mehr zu einem Naturschutzrefugium in unmittelbarer Nähe zur Abbruchkante des Tagebaus Inden.
Vorbei an der Mündung der Inde in die Rur geht es nach Jülich, dem ersten Etappenziel. Am Abend lohnt ein Besuch der Zitadelle. Wer zeitig genug ins dortige Stadtmuseum kommt, kann das Einschlagloch einer Bombe des 11. November 1944 besichtigen. An diesem Tage wurde Jülich dem Erdboden gleich gemacht. Weiter geht es entlang der Rur, zunächst bis Linnich. Auf der sog. Promande gelangt man oberhalb des Glasmalereimuseums an eine Gedenktafel, die an die Jüdische Gemeinde der Stadt erinnert. Weiter geht es auf dem RurUfer-Radweg durch den Kreis Heinsberg, das Spargeldorf Effeld lädt zur Pause oder zur Übernachtung ein, liegt es doch nur 12 km von Roermond entfernt.
Wir setzen die Fahrt fort und gelangen an die Rurmündung. Ob Roermond seinen Namen daher hat, wird mancherorts bestritten. Der Marktplatz und die Innenstadt in Roermond sind voll mit Hinweisen auf die Ereignisse des II. Weltkrieges. Die Kristoffel- Kathedrale dokumentiert seine Zerstörung und Monumente an der Munsterkerk und in der Nähe des Krankenhauses zeugen von der Brutalität der Besatzer. Heute ist Roermond eine pulsierende kleine Stadt an der Maas mit einer schönen Innenstadt mit Kneipen und Cafés, als auch vielen Einkaufsmöglichkeiten. Am nächsten Morgen geht es entlang der Maas in Richtung Venlo und darüber hinaus. Gelegentliche Schiffspassagen mit kleinen Fähren nicht ausgeschlossen. Die Tour bis Venlo ist geprägt von der landwirtschaftlichen Nutzung des Flusstales und den netten Ausfl ugslokalen mit Blick auf das Wasser. Der Ort Blerik liegt am anderen Ufer der Maas und war 1944 deshalb schon Monate vor Venlo befreit. Venlo bietet einen kleinen historischen Stadtkern und hat im Rahmen einer Floriade (vergleichbar mit einer Gartenschau) seine Uferpromenade neu gestaltet. Ein Besuch dort, am Stadhuis und im Limburgischen Museum (nahe beim Bahnhof) lohnen. Weiter geht es in das kleine Städtchen Arcen mit seinen Schlossgärten und einer gemütlichen Innenstadt. Entweder findet die Übernachtung hier statt oder etwas außerhalb gelegen in Broekhuizen.
Am nächsten Morgen geht es zunächst weiter an der Maas entlang. Auf dem Weg passiert man den Nationalpark Maasduinen mit einem Besucherzentrum rechts ab vom Weg in Richtung Reindersmeer. Der Ort Gennep erzählt auf vielfältige Weise seine Geschichte, im Sommer begleitet vom Weißstorch auf dem stadthuis. Am neuen Rathaus wurde der Mozaiekplein für Ellen Hoffmann gestaltet, die als jüdische Einwohnerin von den Nationalsozialisten ermordet wurde. In Gennep begegnet dem Radler zum ersten Mal ein sogenannter „Luisterplekken“ der Liberation Route Europe. Direkt an der Maas, erinnert der Gedenkstein an den Bau einer sehr langen Pontonbrücke durch die Engländer (the longest bridge). Nördlich von Gennep wartet die Rekonstruktion der historischen Festung und über Überquerung des Flusses Niers. Weiter geht es in den Ort Groesbeek südlich von Nimwegen, wo ein Besuch des Bevrijdingsmuseum vorgeschlagen wird. Hier wird vor allem der Fallschirmspringer der Operation Market Garden gedacht. In der Nähe des Museums wird übernachtet. Der folgende und letzte Tag führt uns nach Nimwegen und Arnheim. In der Hügellandschaft „Berg en Daal“ passieren wir zunächst den Canadischen Soldatenfriedhof mit der Grabstätte von „Big Canoe“. Auch Indianer haben gegen die Nazis gekämpft und sind gefallen. Wir haben die Maas verlassen und radeln entlang der Waal auf Deichwegen bis vor die Tore der ältesten Stadt der Niederlande, nach Nimwegen. Hier hätte Kaiser Karl vor 1200 Jahren eine größere Pause eingelegt; An mehreren Luisterplekken wird der Kampf um die Stadt und um die Brücken erzählt. Am verrücktesten erscheint heute die Geschichte der deutschen Froschmänner, die bis zu den Brückenpfeilern gelangten und dort Bomben anzubringen. Wir radeln über die Eisenbahnbrücke auf die andere Seite der Waal und gelangen in die Region zwischen Waal und Rhein. In Elst wurde heftig gekämpft. Über fl aches Land gelangt man zum Rhein, der nochmals mit einer Fähre überquert wird. Am anderen Ufer wartet in 3 km Entfernung das Airborne-Museum. Entlang des Flusses gelangt man in die Innenstadt von Arnheim mit dem Besuch der John Frost Bridge, dem kleinen Museum und mit einem Blick hoch oben aus dem Turm der Eusebiuskerk endet die Reise entlang der Flüsse.

Der Rücktransport vom Bahnhof nach Aachen kann bei günstigen Verbindungen in 3 Stunden erledigt werden. In Heerlen muss man in Rtg. Aachen umsteigen.

Auf einen Blick

Leistungen:

  • 5 ÜBERNACHTUNGEN IM EZ/ DZ MIT FRÜHSTÜCK
  • GENAUE STRECKENBESCHREIBUNG
  • BESCHREIBUNG DER TRANSFERS MIT DER BAHN
  • TEXTSAMMLUNG

Kontakt des Anbieters:

  • Rureifel-Tourismus e.V.
    An der Laag 4
    52396 Heimbach
    Telefon: 0049 2446 805790
    Fax: 0049 2446 8057930

Ort

Bahnhofsplatz
52064 Aachen

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