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Natur erleben - Nationalpark Eifel

Wald, Wasser und Wildnis: seit dem Jahr 2004 hat die Natur zwischen Nideggen und der belgischen Gren-ze eine besondere Hauptrolle übernommen. Dass sie zugleich auch Regie führt, ist die Besonderheit eines Nationalparks. Hier tritt der Mensch zurück, die Natur folgt wieder ihren ureigenen Gesetzen. Ein spannen-der Prozess beginnt, dessen Zeuge Sie sein können.
Faszinierend vielfältig
Nationalpark: das bedeutet höchster Schutz und Auszeichnung für einen Naturraum. Dieses Prädikat adelt nicht nur das in Westeuropa einzigartige Vorkommen atlantisch geprägter Buchenwäldern auf sauren Böden, sondern ein Naturrefugium von 11.000 Hektar Größe und faszinierender Vielfalt. Eichenwälder an felsigen Südhängen wechseln mit schattigen Schluchtwäl-dern, idyllische Bachtäler und blühende Wiesen mit schroffen Felsen. Heimat für rund 230 seltene Tiere und Pflanzen.
Idealer Startpunkt für eine Tour durch ihren Lebensraum sind die Nationalparktore in Heimbach, Rurberg, Gemünd und Höfen (ab 2007). Hier erhalten Sie alle Auskünfte, die Sie brauchen. Mehr über die Geheimnisse der Natur können Sie erfahren, wenn Sie mit unseren Gästeführern unterwegs sind oder bei Veranstaltungen des Nationalpark-Forstamts.

Zwischen Vergangenheit und Zukunft
Mit dem Jahreswechsel 2006 ist der Nationalpark Eifel um eine Attraktion reicher geworden. Die wertvollen Wald- und Offen-landflächen des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang sind nun für Besucher zugänglich. Informationen zu geführten Wanderungen sowie zur Historie und Zukunft der ehemaligen "NS-Ordensburg" Vogelsang erhalten Sie an der Tourist-Infostelle "Forum" am Adlerhof oder über die Serviceagentur Vogelsang unter www.serviceagentur-vogelsang.de

Nationalparktor Heimbach: "Alles für die Katz!"
In der Ausstellung des Nationalparktors Heimbach steht der "kleine Eifeltiger" im Mittelpunkt. Mittels einer Animation kann jeder Besucher mit Katzenaugen auf Streifzug gehen. Ebenfalls eine ungewohnte Perspektive steuert der Schwarzstorch von höherer Warte bei. Wer Lust verspürt, ihre Reviere mit menschlichem Blick zu erkunden, kann sich freitags und sonntags den Ranger- und Waldführertouren anschließen. Darüber hinaus bietet das im alten Kopfbahnhof Heimbach beheimatete Nationalparktor alle touristischen Informationen und Tipps zum Nationalpark sowie freien Eintritt zur Ausstellung.


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